Über meine Bilder ...

Bildinhalte und -quellen
Es sind Welten, kleine Welten, Mikrowelten... Sie werden aus freien Formen und Linien oft unbewusst in Räume gesetzt; Bausteine der Natur als Farb- und Forminseln in Bildräumen wachsend... Gespeist durch Erinnerungen, Phantasien im "imaginären" Museum zum Abrufen bereit... Das optische Gedächtnis bewahrt Formen z.B. früherer mikroskopischer Versuche auf und gewinnt neue Impulse z.B. aus naturwissenschaftlichen Veröffentlichungen... Die Bilder wachsen während des Arbeitsprozesses - werden verändert, übermalt und neu geordnet... So kommen die Formen Urtierchen, Einzellern, Sporen, Bakterien ähnelnd auf die Malfläche und führen dort oft ein Eigenleben... Eine große Quelle der Inspiration ist die Unterwasserwelt, von planktonartigen- bis zu Algen-, Mollusken-, Korallenformen...

Anregungen
Auf Reisen, im Urlaub, also unterwegs entstehen auch genaue Naturstudien... Landschaftsskizzen, Aquarelle, Gouachen, Zeichnungen, Pastelle... Naturstudium dient zum Sammeln von Eindrücken und Erinnerungen - Pflanzenformen oder Farbstimmungen, Reize, die von optischem Interesse sind... Das kann auch mit der Kamera sein - Bildersammeln als visueller Fundus...

Verwandte Geister: Paul Klee, Wassily Kandinsky, Willi Baumeister, Max Ernst, Emil Schumacher, Arshile Gorky, Per Kirkeby, um nur einige zu nennen...

An Materialien und Techniken wird vieles ausprobiert und experimentiert: Acrylfarbe mit Kohleüberzeichnung, Wasserfarben mit Tusche, Radierungen koloriert, Guasch mit Linolschnitten überdruckt u.s.w. Das Entstehen der Bilder ist häufig ein langer Prozess. - Nach Tagen und Wochen werden Übermalungen, Veränderungen und auch Zerstörungen vorgenommen... Die Bilder werden vielfach auf dem Boden liegend gemalt... Ein "oben" und "unten" kann so erst später entstehen...

Die Bildtitel sind nur Angebote: Jeder kann sich selbst ein Bild machen... "ins Bild einsteigen".